Mein Training

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Funktionelles Training

So wie es ihr Körper braucht

 

Rückenschmerzen, Übergewicht, Herzkreislaghostwriter-agent.deuferkrankungen und ein Überlastetes Gesundheitssystem

Sind wir nach so langer Behauptung im Evolutionskampf und laut Lehrbuchmeinung wirklich an der Spitze der Evolution? Es scheint doch eher, dass wir bedauernswerte Mangelwesen sind,check this out thomas hardy’s writing style straight from the source wenn man sieht, wie viele Gebrechen unsere Lebensqualität bedeutend mindern.

Evolutionsmediziner geben die richtige Antwort. Der Mensch hat sich zum Allroundtalent mit einem unglaublich leistungsfähigen und vielseitigen Körper entwickelt. Unser ganzer Organismus ist für Bewegung geschaffen. Einzigartige Hüftgelenke und Wirbelsäule ermöglichen den aufrechten Stand, Gang und sogar hoch dynamisches Laufen, Sprinten und Springen. Wir haben Schweißdrüsen, die uns bei stundenlanger Belastung vor Überhitzung schützen. Unser Körper kann sich so gut strecken und dynamisch langmachen, dass auch Werfen, Schwimmen und Klettern für uns kein Problem sind. Im Gegenteil, look these up writing and listening websites wir sind für diese Dinge gemacht. Diese Fähigkeiten sicherten uns das Überleben in der Wildnis und eröffneten uns neue Möglichkeiten.

Beobachten sie ein Baby, wie es diese Entwicklung im Kleinen durchläuft, wie es sich dreht, streckt, den Kopf zum besseren Überblick hebt, nach oben greift und sich hochzieht bis in den Stand. Es wird immer beweglicher und kräftiger, um sich mit der Schwerkraft und der Umwelt auseinandersetzen zu können. Bald steckt dann in einem beweglichen, kräftigen Körper ein ebenso beweglicher und starker Geist und beide wachsen mit ihren neuen Möglichkeiten und Aufgaben.

Diese Entwicklung haben wir alle durchgemacht.

 

Nun ist die Frage: Wie gestaltet sich ihr Alltag heute?

Sind wir so weit gekommen, um dann vor Bildschirmen und hinter Lenkrädern mit geringstem Bewegungsumfang derartig abzustumpfen? Sollten wir am Fließband oder sonst wo stundenlang immer die gleichen Bewegungen machen?

Leider wird der menschliche Bewegungsapparat heu…komponiert und koordiniert innerhalb eines benutzerdefinierten…tzutage nicht mehr artgerecht genutzt. Alle Kraft und Beweglichkeit gehen verloren. Auch immer die gleiche Bewegung im Arbeitsalltag zu machen bedeutet einen Mangel an Bewegungsvielfalt. So mancher rostet immer mehr, seinen Gewohnheiten entsprechend, ein. Strecken und Aufrichten fällt schwer. Morgens das Problem mit dem Aufstehen. Wer schläft wie ein Embryo muss sich nicht wundern, dass die Entwicklung des Aufrechten Standes und Ganges problematisch sind in den ersten Minuten. Wer viel sitzt muss sich nicht wundern, dass Aufstehen, längere Spaziergänge und Stadtbummel mit schmerzenden Füßen und Rücken verbunden sind. Wer viel Zeit krumm nach vorn gebeugt verbringt, sollte damit rechnen, dass Schultern und Kopf sich nicht mehr problemfrei heben und bewegen lassen.

Sobald man uns ein Sitzmöbel unter den Hintern schiebt, nimmt das Elend seinen Anfang. Wunderbar gewöhnt sich der Mensch an Stühle, Sessel und Sofas. Unser Tag findet überwiegend auf dem Hintern sitzend statt, einem der wichtigsten und größten Muskeln für Stehen und Laufen. Krumm angelehnt oder vorgebeugt verkümmert unser Körper, sinkt immer mehr zu einer unförmigen, bewegungsunfähigen und dann schmerzgeplagten Gestalt zusammen, die nur noch bedauernswert umher schleicht. Wie hoch ist denn die Lebensqualität, wenn sich das Denken nur um Schmerzen dreht und den Alltag einschränkt?

 

Jegliches für unsere Spezies typische Strecken und Aufrichten wird zum Problem. Gewöhnen sie sich daran. Besser wird es nicht. Es sei denn, sie erheben sich und nehmen die Sache in die Hand.

Artgerechte Haltung ist gefragt.

 

Schmerzen

Grundsätzlich gibt es zwei große Ketten von Muskeln, die unseren ganzen Körper durchziehen und gegensätzlich arbeiten. Die eine Kette zieht den Körper zusammen und beugt ihn, was im Alltag auch nötig ist. Die andere Muskelkette, der Gegenspieler, richtet den Körper auf und gibt ihm die Möglichkeit, sich gut gegen die Schwerkraft zu behaupten. Zwischen diesen beiden Ketten sollte mindestens ein Spannungsgleichgewicht herrschen, damit aufrichtende Muskeln ungehindert arbeiten können und im besten Fall stärker sind, denn nur ein aufrechter Körper kann sich gut im Schwerkraftfeld der Erde bewegen.

Durch vorwiegend krumme Haltung werden Muskeln, die diese begünstigen, stark verkürzt, da sie selten bis nie auseinandergedehnt werden. Oder sie werden überlastet, da sie immer die gleiche und zu starke Arbeit leisten müssen. Beides führt dazu, dass die Muskeln der krummen Körperhaltung sich komplett als Kette mit einer Schutzspannung gegen das Strecken wehren und nicht nur einzelne Gelenke, sondern den ganzen Körper in einer Schonhaltung festhalten können.

Diese Schonhaltungen sind unbewusst eingenommene Fehlhaltungen, die auf Dauer Gelenke, Bandscheiben, Sehnen und Bänder zu stark und ungünstig belasten, was zu Schäden führt. Dies ist die Hauptursache aller Verschleißerscheinungen, die später als Bandscheibenschaden, Arthrose und anderes betitelt werden.

Das sind die mit bildgebender Diagnostik erkennbaren Schäden, auf die dann alle Schmerzen geschoben werden und auch hier wird ärztlicherseits behandelt. Allerdings sind es ja nur Symptome, die sich nach schon lange vorhandenen Ungleichgewichten im Muskelkettensystem und daraus resultierenden Fehlhaltungen, entwickelt haben.

Deutlicher sind oft vorher schon Bewegungsschmerzen oder Muskelschmerzen. Lebensgewohnheiten wie einseitige Haltungen und Bewegungen führen zu Muskelverkürzungen und diese zu den erwähnten Fehlhaltungen zur Schonung der veränderten Muskeln. Müssen sie sich immer wieder und vielleicht einmal unvorbereitet und ruckartig aus einer Schonhaltung begeben, wird das Schutzbedürfnis so stark, dass sich Schmerzen einstellen um Bewegungen zu blockieren. Da sich hierbei immer die ganze Kette der Krummen Haltung wehrt und immer die ganze Kette der Aufrichter blockiert wird, kann sich der Schmerz nun überall dort zeigen, wo die Bewegung am wirkungsvollsten und sofort aufgehalten wird. Das ist ein sehr komplexer neurophysiologischer Vorgang, den man Blockierungseffekt nennt. Seine Ursache zu finden kann schwierig sein, da das komplette Muskelkorsett danach abgesucht werden muss. Clevere Tests helfen dabei.

Unser Muskelsystem bewegt, hält und kontrolliert das Skelett und Gelenke. Haben sie Schmerzen, dann muss zuerst in diesem System gesucht werden. Ein muskuläres Ungleichgewicht kann die Wurzel von Bewegungs- und Gelenkschmerzen sein. Eine Spritze, Salben und OP`s sind bekanntlich nur Maßnahmen an den Symptomen und führen langfristig zu nichts weiter, als Nebenwirkungen und manchmal Verschlechterungen. Wenn sie sich wegen Schmerzen medizinische Hilfe  suchen, können sie im Eingangsgespräch sofort merken, ob sie ernstgenommen und gründlich untersucht werden mit allen möglichen Ursachen, die in Frage kommen, oder hat ihr Ansprechpartner wenig Zeit für sie und ihr individuelles Problem und schiebt sie in die Bandscheiben-, Verschleiß- oder Arthroseschublade?

Jeder ist speziell mit eigenen Gewohnheiten und Phänomenen, aus denen man die Ursache eines Problems selektieren muss. Das braucht gründliche Analyse.

 

 

 

Bandscheibenschäden

 

Sie haben sicher schon gehört, dass Bandscheiben nicht durchblutet werden, nur deren Randgebiete. Von hier aus bewegt sich Flüssigkeit mit darin gelösten Nährstoffen durch das Bandscheibengewebe und verteilt sich gleichmäßig, um alle Zellen ausreichend zu versorgen. Bewegung kann diese Verteilung begünstigen und Bewegungsmangel verschlechtert die Zellversorgung vor allem dann, wenn es in Folge von Muskelverkürzungen zu Fehlhaltungen gekommen ist.

 

Der Schlüsselpunkt ist die Brustwirbelsäule. Da sie fast immer zu rund ist, sich nach hinten lehnt und sich nicht mehr frei aufrichten lässt, kommt es in der angrenzenden Hals- und Lendenwirbelsäule zu einer zu starken Gegenkrümmung, einer Überstreckung dieser Wirbelsäulenabschnitte. Nun lastet in diesen beiden Gebieten zu viel und dauerhafter Druck auf den hinteren Bandscheibenzonen. Dadurch kann sich in diesem Gebiet keine nährstoffreiche Flüssigkeit verteilen. Das Bandscheibengewebe wird spröde und rissig. Jetzt braucht es nur eine falsche Bewegung, oder der Kopf liegt nachts etwas verdreht, schon reißt das vorgeschädigte, hinten liegende Gewebe auf und der gefürchtete Bandscheibenvorfall ist da. Diese Vorfälle konzentrieren sich auf Hals- und Lendenwirbelsäule, da die Brustwirbelsäule als Mittelpunkt der Wirbelsäule fast immer nach hinten abweicht und darunter und darüber Überlastungen entstehen.

Bandscheibenvorfälle in der Lendenwirbelsäule

Ein zweiter Punkt ist das Becken. Steht es nicht im Gleichgewicht, so kann die dort wurzelnde Lendenwirbelsäule nicht frei beweglich sein und wird in eine überstreckte Dauerhaltung gezwungen. Das bedeutet dass die Hüftgelenke und alle von den Füßen aufsteigenden Muskelketten dem Becken ein freies Bewegungsspiel ermöglichen müssen.

Die Lösung lautet: rechtzeitiges Vorbeugen. Ist es schon zum Bandscheibenvorfall gekommen, so kann die Behandlung nur erfolgreich sein, in dem man die Bandscheibe entlastet, ihr Raum zum Rückzug gibt und die Zellversorgung optimal gestaltet. Also an der richtigen Stelle Dehnen, dann weg von der belastenden Fehlhaltung, entlastende Lagerungen und Haltung nutzen und viel Bewegung zur Zellversorgung. Auch wenn es anfangs noch problematisch ist, so und nicht anders kann man es wieder in den Griff bekommen.

 

Übergewicht:

Hat sich dieses einmal entwickelt, so hat es Auswirkungen auf den ganzen Körper und auch auf die Schmerzentstehung. Der Körper muss nun mit mehr Gewicht den Alltag meistern und benötigt dafür im Rahmen von Gleichgewichtsreaktionen Haltungsveränderungen. Da sich vorn im Bauchbereich mehr Gewicht befindet, braucht es ein nach hinten Lehnen der Brustwirbelsäule. Sie wird zu rund, was die beschriebenen Folgen mit sich bringt. Oft  ist dies verbunden mit einer schlechten Hüftbeweglichkeit, so dass es zu schweren Bandscheibenveränderungen führen muss.

Nun muss das Übergewicht schonend und langfristig abgebaut werden, um den Verfall der Bandscheiben zu verhindern.

 

Lösung

Turnschuhe statt Skalpell

 

Dieser Körper, der eigentlich noch perfekt an die Steinzeit angepasst ist muss artgerecht bewegt werden. Die früher als Kind bereits erworbene Beweglichkeit, Kraft und Aufrichtung müssen wieder angestrebt werden. Dafür ist das Schaffen vom Gleichgewicht der Muskelketten der erste Schritt. Sie brauchen ein tägliches Bewegungsprogramm, das sie wieder in Form bringt. Hier geht es nicht um Leistungssport, sondern normales menschliches Bewegen.

Für den Anfang ist weniger mehr und später kann gesteigert werden.

Eine gründliche Analyse, ein guter Trainingsplan und ein motivierender Trainingspartner sind die Grundlage.

 

 

Drei Punkte sind an der Tagesordnung:

  1. Koordination – Hiermit ist das Körpergefühl gemeint, mit dem sie gesunde Haltung und Bewegung steuern. Aufrichtung in jeder Lebenslage wird zu einem neuen, angenehmen Körperbewusstsein.
  2. Beweglichkeit  – Nur wer ausreichend gedehnt ist, kann sich gut aufrichten und bewegen. Ein gutes und wirkungsvolles Dehnen ist immer das, bei dem man einen Muskel lang streckt in dem man seinen Gegenspieler hart und weit gegen Widerstand bewegen lässt. Dann wird hier gleichzeitig Kräftigung für die Aufrichtung betrieben.
  3. Kraft – Sind Kontrolle und Beweglichkeit gut entwickelt, so kann man mit Kräftigung am ganzen Körper beginnen, möglichst mit Betonung der aufrichtenden Muskeln. Ein kräftiges Muskelkorsett sichert und stützt den Körper gut. Dafür sind einfachste Mittel ausreichend und fordern intensiv. Keiner braucht schwere Geräte um Kraft aufzubauen.

 

Wenn sie nun überlegen, was in einem Fitnessstudio stattfindet, erkennen sie einmal mehr, dass der Ansatz gut gemeint ist allerdings an der falschen Stelle. Ein großes Gerät führt ihre Bewegung zum Kraftaufbau, niemand kümmert sich vorher um koordinierte Aufrichtung und keiner analysiert vorher, wo es ihnen wirklich an Beweglichkeit fehlt.

Es wird einfach am letzten Punkt angesetzt, ohne die Voraussetzungen für Krafttraining zu schaffen.

So kennen sie sicher die Aussage: „Sie haben Schmerzen bei der Bewegung? Dann nehmen Sie weniger Widerstand.“

Oder sie trainieren schon lange, verwenden dafür viel Zeit und Energie, doch die gewünschten Trainingserfolge bleiben aus. Die Muskulatur lässt sich nicht recht aufbauen.

Nun möglicherweise haben sie Schmerzen weil die Bewegung nicht frei möglich ist und es kommt dadurch zu einem schmerzhaft wahrgenommenen Blockierungseffekt. So ein blockierter Muskel lässt sich auch nicht aufbauen, denn ihr Nervensystem befiehlt ihm, möglichst nicht zu arbeiten, um die Schonhaltung nicht zu gefährden.

 

Um also sinnvoll ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu fördern ist es notwendig zu analysieren und an der richtigen Stelle, an der Wurzel, anzusetzen. Ob Arzt oder Trainer verschwenden sie keine Zeit und Energie.

Suchen und trainieren sie mit mir sinnvoll an der Wurzel und dann machen wir sie fit.

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